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Ich wollte es noch einmal wissen: Mein Afrika-Abenteuer in Malawi

In Malawi fühlte ich mich wie David Livingston auf großer Afrika-Expedition. Ich war 10 Tage in dem ostafrikanischen Staat unterwegs und habe einen ersten Eindruck über das Land und seine freundlichen Bewohner erlangt. Ich werde sicher wiederkommen. Daran ändert auch nichts, dass Malawi zu den ärmsten Ländern in Afrika gehört, denn meine Erfahrungen kann ich nicht mit Geld aufwerten.

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vulkan bali
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Reisetagebuch Indonesien: Es beginnt auf Java

Wie habe ich mich auf diese Tour gefreut! Mit klopfendem Herzen stand ich am Flughafen, in meinem Koffer eine neue Route, die viele Abenteuer verspricht – Indonesien. Das Land im Südosten Asiens, das aus Tausenden Vulkaninseln besteht, überraschte mich und meine Gäste gleich zu Anfang mit seiner wuchtigen Schönheit der Vulkane. Los ging es auf Java!

frank enzmann reise

Wecker stellen für die Vulkane Javas

Es drehte sich bei uns alles um Krater, Schwefel, Lavagestein und Abenteuer. Wer Vulkane besuchen möchte, ist auf Java gut aufgehoben. Es gibt Vulkane, die sind bequem mit Jeep zu erreichen. Andere wiederum erreicht man nur durch mehrtägige Trekkingtouren. Manche Tage starteten bei uns deswegen um 3:oo Uhr morgens. Die Inseln Indonesiens und speziell Java und Bali sind fast gänzlich vulkanischen Ursprungs und ein Teil des Pazifischen Feuerrings.

aufstieg vulkan bali

In Indonesien gibt es ca. 130 aktive Vulkane. Die bekannteste sind der Bromo, neben dem Patuha und Merapi. Alle sind mehr oder weniger heftig in den letzten vier Jahren ausgebrochen und „brummeln“ täglich vor sich hin. Hier seht ihr mich bei einem Zwischenstopp am Kratersee.

Wann wieder ein Ausbruch erfolgt, wissen nur die Götter. Die Indonesier leben folglich mit und von den Vulkanen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Wir kamen bis zu 3km an den Vulkan Merapi an, da sein Ausbruch bald erwartet wurde und hatten aber bereits dort einen traumhaften Ausblick, ein Moment, der mich noch lange begleiten wird.

Entspannen nach den Vulkantouren während der Kaffee brüht

javakaffee

Das Anpflanzen von Kaffee-Sträuchern hat auf Java eine lange Tradition. Die Holländer brachten den Kaffee damals als Geschenk für den Sultan mit. Die ersten Versuche ihn anzubauen schlugen jedoch fehl, dann aber, auf einer Höhe von über 600 m gelang die Anpflanzung. Schon bald darauf wurde die Insel zum wichtigsten Kaffeelieferant für das alte Europa. Aus diesem Grund wird die Sorte Arabica auch als ‚Javakaffee‘ bezeichnet. Bei unserer Tour klärte uns die sympathische Indonesierin Dyah über Kaffeebohnen und ihre Verarbeitung auf. Heute werden 5 verschieden Kaffeesorten produziert. Die unterschiedlichen Qualitäten ergeben sich aus der Größe der Bohnen, der Röstung und der Mischung der einzelnen Kaffeesorten miteinander. Starker Körper, weich am Gaumen, leicht erdig und mit feinen Kräuternuancen – so kann man Kaffee aus Indonesien heute treffend beschreiben.

java

Wir übernachteten im Mesastila Resort, am Fuß des Ijen Vulkankomplexes. Mitten im Dschungel wurden historische, traditionelle Holzhäuser aus Java wieder aufgebaut. Umgeben ist das Resort von einer Kaffee- und Gemüsefarm. Es wird sehr viel Wert auf den Einklang mit der Umgebung gelegt und so fühlten wir uns unbeschreiblich wohl und Natur verbunden. Selbst ich langjähriger Berliner vergaß kurz, wieso ich eigentlich in einer großen Hauptstadt wohne und nicht hier, wo der Java-Kaffee um mich herum wächst.

Erfahrt im nächsten Teil des Indonesien-Reisetagebuchs, wie man sich mit noch mehr Action in Bali aufladen kann und wieso der Reisanbau dort eine Kunst ist!

Blumenfest Madeira Festa de Flor
in Portugal, Reisebericht

Das Blumenfest auf Madeira

Als Reiseveranstalter habe ich bereits viele schöne Ecken dieser Erde gesehen. Dabei wechselt man oft die Klimazonen oder reist Jahreszeiten hinterher oder davon. So kann man auf Madeira einen sehr sommerlichen Frühling erleben. Das ist meine liebste Reisezeit für die portugiesische Insel, denn dann findet dort das legendäre Blumenfest statt.

Wo liegt Madeira?

Die Insel Madeira gehört zu Portugal und liegt mitten im Atlantischen Ozean, etwa 950 km südwestlich von Lissabon. Gemeinsam mit der kleineren Insel Porto Santo und der unbewohnten Ilhas Desserts bildet sie die gleichnamige Inselgruppe Madeira. Etwa 235.000 Menschen leben hier. Die Hauptstadt ist Funchal.

Blumenfest Madeira Festa de Flor

Die Landschaft auf Madeira beeindruckt mich immer wieder. Wer die kleine Insel bereist, kann Steilküsten bestaunen, an weißen Stränden entlang spazieren, Berge besteigen und in weite Täler hinabschauen.

Das angenehm milde Klima lässt all diese Aktivitäten beinahe das ganze Jahr über zu. Denn die Temperaturen liegen zwischen 19 Grad im Winter und 26 Grad im Sommer. Das ist nicht nur perfekt für einen Reiseliebhaber wie mich, sondern begünstigt natürlich auch eine unglaubliche Pflanzenvielfalt. Nicht umsonst wird Madeira die „Insel des ewigen Frühlings“ genannt.

Das Blumenfest

Die einzigartige Pracht ihrer Blumen feiern die Madeirer jedes Jahr im Frühling mit ihrem „Festa da Flor“ – dem Blumenfest. Es ist ein Spektakel für die Sinne, das seinesgleichen sucht. Mir zumindest verschlägt es jedes Mal von Neuem den Atem.

Madeira Festa de Flor

Kurz nach Ostern verwandelt sich Funchal für zwei Tage in ein Blumenparadies. Die Stadt ist dann übersät mit Blüten in allen erdenklichen Farben und Formen. Häuserfassaden sind mit Blumen geschmückt, die Straßen mit wunderschönen Blumenteppichen verziert und an vielen Ecken gibt es aufwendige Blumenskulpturen zu bewundern. An diesem Wochenende liegt ein einzigartiger Duft über Funchal und überall treten traditionelle Musikgruppen auf.

Madeira blumenWenn ich in diesen Tagen durch die Straßen schlendere, weiß ich nie, welche Blütenschönheit ich zuerst mit meiner Kamera einfangen soll. Auch die Kinder werden in die Feierlichkeiten mit einbezogen. Sie treffen sich in festlicher Kleidung auf dem Rathausplatz, um dort symbolisch eine Mauer aus Blumen zu bauen, die sogenannte „Mauer der Hoffnung“ (Muro da Esperança).

Den Höhepunkt des Festes bildet jedoch ein atemberaubender Umzug durch das Zentrum der Stadt. Unzählige mit Blumen dekorierte Festwagen und Tanzgruppen in fantastisch anmutenden Kostümen verzaubern die Zuschauer. Ich habe die Highlights für euch eingefangen, doch am schönsten ist es natürlich, hautnah mit dabei zu sein.

Tradtionell begrüßen die Einwohner mit ihrem Blumenfest den Frühling. Es wundert mich kaum, dass dieses Blumen-Spektakel mittlerweile zu einer der beliebtesten Veranstaltungen Madeiras geworden ist. Man muss es einfach gesehen haben!

 

 

Wetter und beste Reisezeit auf Madeira

Im Grunde lässt sich Madeira ganzjährig gut bereisen. Allerdings ist zu beachten, dass sich der Norden und Süden klimatisch stark voneinander unterscheiden. Das liegt an der Beschaffenheit der Insel und ihrer geografischen Lage. Während es im Norden öfter regnet, herrscht im Süden teilweise subtropisches Klima vor. Die Winter auf Madeira sind relativ feucht. Daher ist die optimale Reisezeit von Mai und September. Zu dieser Zeit ist es meistens sonnig und wolkenlos, mit gelegentlichem Regen muss man jedoch rechnen.
Doch selbst bei nassem Wetter ist diese Insel für mich ein kleines Paradies. Sie erinnert mich bei jedem meiner Besuche daran, dass die schönsten Kunstwerke immer noch die Natur erschafft. Dieses Jahr findet es übrigens zwischen dem 19. April und dem 06. Mai 2018 statt.

Elsass Odilienberg reise
in Frankreich, Reisebericht

Ab ins Elsass! – Eine kleine architektonische Zeitreise

Den „Indian Summer” habe ich dieses Jahr im Elsass verbracht! Angenehme Temperaturen flatterten mir und meinen Gästen um die Nase, während die goldene Farbpracht der Blätter, der Wälder und Weinberge zu Spaziergängen einlud. Der im Flachland und in den Tälern aufsteigender Nebel zauberte an manchen Stellen eine besondere Atmosphäre in dieser Ecke Frankreichs.Continue reading

in Allgemein, Reisebericht

Auftakt USA: Von Los Angeles ab auf den Highway One

Mit “schmalen” 40 kg Gepäck hockte ich am Airport in Berlin und wartete auf meinen Flug. Während ich Däumchen drehte, stieg die Vorfreude auf sieben Wochen Amerika und meine Gäste. Auch nach vielen Jahren als Reiseleiter kribbelt es immer noch in mir vor so einem großen Trip. Doch genau deswegen liebe ich ja auch meinen Job, Amerika ich komme!
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2. Juli 2016
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