deutsche staedtenamen in USA

Bremen, Potsdam und Trier gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA. Die ersten deutschen Auswanderer haben zwar den Ozean überquert, um ein neues Leben zu beginnen, von ihren alten Ortsnamen wollten sie sich aber nicht trennen. Und so benannten sie viele ihrer Siedlungen nach den Städten, aus denen sie kamen.

Deutschamerikaner stellen sogar die größte ethnische Bevölkerungsgruppe dar. Schon 1683 gründeten sie in den USA das sogenannte Germantown. Da ist es nicht verwunderlich, dass es auch einige Städtenamen geschafft haben einen amerikanischen Zwilling zu erhalten. Ob auch eure Heimatstadt ein US-amerikanisches Pendant hat, könnt ihr jetzt ganz einfach herausfinden. Das Magazin GEO hat eine entsprechende Grafik mit allen Namensvetter-Städten in den USA erstellt, ihr findet sie hier.

deutsche städtenamen in amerika

Vor allem im Mittleren Westen finden sich viele deutsche Städtenamen, denn dort zog es die meisten Auswanderer hin. Gelockt wurden sie um 1830 vor allem durch die bewusst positiven Reiseberichte von Gottfried Duden. Die erste Siedlung von deutschen Einwanderern wurde 1683 von 13 Familien aus dem Krefelder Raum gegründet. Sie tauften diese „Germantown“ – das bis heute als ein Stadtteil von Philadelphia existiert. Bis ins 20. Jahrhundert gehörten die Deutschen zur größten und extrem gut angesehenen Einwanderergruppen der Vereinigten Staaten. Viele waren wirtschaftlich sehr erfolgreich und daher gesellschaftlich geachtet. Mit der Beteiligung der USA am Ersten und Zweiten Weltkrieg zerfiel jedoch die kulturelle Eigenständigkeit der Deutschen. Heute ist Deutschland noch immer unter den 20 Haupteinwandererländern in die USA – mit einer halben Million Emigranten allerdings weit abgeschlagen hinter deren Spitzenreiter Mexiko, dem Geburtsland von 12 Millionen US-Amerikanern.